Über meine Bilder

Inspiriert von „Google Earth“ ist bei meinen Landschaften in Acryl oft die herkömmliche Perspektive aufgegeben und stattdessen eine starke Draufsicht gewählt. Ich verzichte häufig auf realistische Bezüge und schaffe den Bildraum allein durch die Farbe. Abstrakt angelegte Farbflächen entstehen über teils zufallsgesteuerte Prozesse . Dennoch bleibt die Landschaft als Genre erkennbar. Das Gefühl, aus großer Höhe hinab zu blicken stellt sich ein.

In den Arbeiten von 2007–2014 unterstreichen Figuren das Gefühl schwindliger Höhe. Sie stehen an Abgründen, stürzen, fliegen, fallen oder tauchen. Die Bilder aus dieser Zeit zeichnen sich durch eine Synthese von abstrakter Malerei und realistischen Elementen aus. Figürliche oder architektonische Elemente stehen in Kontrast zu abstrakt gehaltenen Bildteilen.

Zu Beginn meiner Malerei setzte ich mich mit der Kunst des Tachismus/Informel auseinander. Durch aquarellartigen, lasierenden Farbauftrag entstanden dichte, aber Licht durchlässige Strukturen. Dieses Verfahren habe ich im Lauf der Zeit verfeinert.

Hier ein kleines Video zur Entstehung meiner Bilder: